In der Eingewöhnungszeit ist es ratsam, den Aufenthalt in der Kinderkrippe zeitlich zu begrenzen, und nicht die gesamten Öffnungszeiten in Anspruch zu nehmen. Auf das Kind kommen sehr viele neue Eindrücke zu, so dass das Kind schnell erschöpft ist und einem ganzen Vormittag nicht gewachsen ist.

Man kann sich darauf verlassen, dass ein Kind von sich aus aktiv wird und von sich aus auf die neue Umgebung zugeht, wenn es dazu bereit ist.

Das bedeutet,

  • dass man sich für die Eingewöhnung Zeit nehmen muss. Wir gehen davon aus, dass ein Kind ca. 3 Wochen benötigt, bis es seine Erzieherinnen als Vertrauenspersonen akzeptiert,
  • dass die Eltern die Bezugspersonen sind, die bis dahin als „sichere Basis“ genutzt wurden, wenn etwas Unerwartetes passiert
  • dass die individuelle Anpassung der Dauer der Eingewöhnungsphase in Absprache mit den Erzieherinnen stattfinden soll.

Sollte sich das Kind auch nach drei Wochen noch nicht von den Erzieherinnen trösten lassen, wird ein Gespräch über mögliche Ursachen stattfinden, da eine zu lange Begleitung dem Kind unter Umständen eher schaden als nützen kann.

Mit einer schrittweisen und dem individuellen Tempo des Kindes angepassten Eingewöhnung, wollen wir gemeinsam mit den Eltern, eine solide Grundlage für ein vertrauensvolles Zusammensein über viele Jahre hinweg schaffen.